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Mönchengladbach, den 21. 05 2012 01:56:34
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Probenentnahme |
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• Sie ist integraler Bestandteil der Gesamtanalyse • Sie stellt höchste fachliche Anforderungen • Sie muss fehlerfrei und problemorientiert sein Die Trinkwasserprobenahme erfolgt gemäß den Normwerken DIN 19458, DIN 38402 Teil A 14, sowie den Empfehlungen des Umweltbundesamtes (mehr).
Sie wird durchgeführt von laboreigenen Mitarbeitern oder von externen Probenehmern, die in das Qualitätsmanagement -System (QMS) der HyGES eingebunden sind. Externe Probenehmer werden durch uns geschult und zur Probenahme (mehr)
Allgemein sind an eine Probennahme folgende grundlegende Forderungen zu stellen: • Die entnommene Probe muss repräsentativ für das Wasser sein. • Es darf zu keiner Kontamination oder einem Verlust an den zu analysierenden Inhaltsstoffen kommen. • Parameterspezifisch sind die Proben in geeignete Gefäße abzufüllen. • Die Probenentnahmegefäße sind ggf. ebenfalls parameterspezifisch vorzubehandeln. • Die Probe muss, je nach Untersuchungsumfang bis zur Analyse mit geeigneten Maßnahmen stabilisiert werden, um biologische, chemische sowie photochemische Reaktionen zu unterdrücken und die Verflüchtigung und Sorption von Stoffen zu minimieren. • Für die Analyse ist eine ausreichende Probemenge zu entnehmen. Diese richtet sich nach den zu untersuchenden Parametern. Die Schwermetalle Blei, Kupfer und Nickel werden nach TrinkwV 2001 auf der Grundlage einer für die durchschnittliche wöchentliche Wasseraufnahme durch Verbraucher repräsentativen Probe untersucht. Für die Durchführung der Probenentnahme bestehen Empfehlungen des Umweltbundesamtes. Eine gestaffelte Stagnationsbeprobung sieht zwei Stagnationsproben und eine Fließprobe vor. Die Stagnation sollte mindestens 2 Stunden betragen und das Ergebnis kann dann auf eine Stagnationszeit von 4 Stunden berechnet werden. Die S1-Probe enthält den ersten und die S2-Probe den zweiten Liter Wasser nach Stagnation. Bei einer Zufallsprobe (Z-Probe) wird die Probe direkt entnommen. Für eine Fließprobe (S0-Probe) hat zuvor eine Spülung stattzufinden. Zur Überprüfung der Wasserqualität in der Hausinstallation sollten möglichst Stagnationsproben untersucht werden.
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